

Geschichte der Meyerschen Stollen
Die Textilindustrie war der Grundpfeiler unserer industrialisierten Welt. Mit der Mechanisierung der Spinnereien in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde auch die Schweiz von England her mit billigen Garnen überschwemmt. Um konkurrenzfähig zu bleiben, mussten die Schweizer Fabrikanten - und so auch Johann Rudolf Meyer (Sohn) - ihre Betriebe mechanisieren. Die Muskelkraft war zu langsam und wurde immer mehr durch Wasser- und Dampfkraft ersetzt.
Um 1800, als Meyer seine Fabrik baute, war der Aarauer Stadtbach bereits an den für Wasserräder geeigneten Passagen vergeben. Meyer hatte deshalb die Idee, mittels eines Stollensystems Grundwasser zu sammeln und unter seiner Fabrik auf ein Wasserrad zu leiten.
Die Meyerschen Stollen sind in ihrer Verwendung, ihrer Bauweise und ihrem Standort schweizweit einzigartig und zeigen die unternehmerische Risikobereitschaft in einer unruhigen Zeit der revolutionären Ideen. Das frühindustrielle Bauwerk widerspiegelt den damaligen Pioniergeist in Kombination mit einem fundierten Wissen über den Bergbau und die Geologie.
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HINWEIS ZUR "GALERIE"In der Galerie finden Sie verschiedene Einblicke in die Meyerschen Stollen, fotografiert von Kurt Schatzmann. Um an einer anderen Stelle "in die Stollen" schauen zu können, können Sie durch Anklicken der gelben Vierecke auf dem Stollenplan im unteren Seitenbereich das Bild wechseln.
Die drei beliebtesten Bilder sind als Ansichtskarten erhältlich. Falls Sie an einer Kartenbestellung interessiert sind, können Sie sich bei der Kontakt-E-Mailadresse mail at meyerschestollen.ch melden. Eine Karte kostet CHF -.80. Die Karten liegen ebenfalls bei den Stollenführungen zum Verkauf auf.
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